Gelatine

Gelatine ist ein Gelier- und Verdickungsmittel, das in Deutschland überwiegend aus Schweineschwarten hergestellt wird. Sie kann aber auch aus Knochen, Knorpel, Sehnen und anderen Geweben von Rindern und Schweinen gewonnen werden. Gelatine wird von der Nahrungsmittelindustrie breit eingesetzt, z. B. in Süßigkeiten, Götterspeise, Pudding, Eis, Joghurt, Sülzen oder Fleischkonserven. Da Gelatine als Lebensmittel und nicht als Zusatzstoff gilt, hat sie keine E-Nummer. Wird Gelatine als Zutat für ein Produkt verwendet, muss dies in der Zutatenliste vermerkt sein. Ist Gelatine jedoch lediglich ein technischer Hilfsstoff, taucht sie nicht in der Zutatenliste auf. Das ist z. B. bei Fruchtsäften oder Wein der Fall, wenn diese mithilfe von Gelatine „geklärt“, also von Trübstoffen befreit, werden. Der größte Teil der Gelatine wird anschließend aus dem Getränk herausgefiltert. Zum Kochen und Backen gibt es Gelatine auch in Blatt- oder Pulverform. Vegetarische Alternativen zu Gelatine sind z. B. Agar-Agar und Carrageen aus Algen oder Pektin aus Äpfeln.

 

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