Veggi-Label

  • Einkaufen kann für Veggies manchmal ganz schön mühsam sein! Immer heißt es die - meist in winziger Schrift gedruckten - Zutatenlisten penibel zu studieren. Und dabei bietet der Blick auf die Zutatenliste noch nicht einmal wirklich Sicherheit. Wer kennt schon alle E-Nummern und Zutaten, die heute verwendet werden ? Und selbst wenn man diese kennt, kann man nicht immer sicher sein, ob diese Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sind.
  • Leichter leben mit dem V-Label

  • Was ist das V-Label ? 

    Das V-Label ist eine international geschützte Marke zur Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Lebensmitteln. Es wird als Orientierungshilfe für Vegetarier und Veganer auf Lebensmittelverpackungen und Speisekarten eingesetzt. Das Label besteht aus einem gelben Kreis mit einem grünen V und der entsprechenden Klassifizierung: "vegetarisch" (mit Eiern und Milch), "milchfrei" (ohne Milch, mit Eiern), "eifrei" (ohne Eier, mit Milch) oder vegan (ohne tierische Inhaltsstoffe). Vegetarier und Veganer aus dem In- und Ausland können so beim Einkauf oder im Restaurant auf den ersten Blick erkennen, ob ein Produkt für sie geeignet ist! Dies zahlt sich auch für die Lebensmittelproduzenten und die Gastronomie aus, da das Personal weniger Anfragen beantworten muss. Zudem werden Produkte und Restaurants, die das V-Label erhalten, auf der Webseite des V-Labels www.v-label.info und des VEBU vorgestellt. 

    Einige Firmen haben bereits eigene Kennzeichnungen für vegetarische Lebensmittel. Ist das V-Label trotzdem sinnvoll ?

    Eine einheitliche Kennzeichnung hat für den Verbraucher einen höheren Wiedererkennungswert. Auch international: In Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Tschechien wird das V-Label ebenfalls verwendet. Zudem wird es von einer unabhängigen Organisation unter entsprechenden Auflagen vergeben. Dadurch fühlen sich viele Verbraucher sicherer. Viele betrachten das V-Label auch als Gütesiegel, da zum Beispiel Eier aus Käfighaltung und gentechnisch veränderte Zutaten nicht erlaubt sind. Dazu kommt, dass nicht alle Stoffe, die bei der Produktion verwendet werden, auf der Zutatenliste auftauchen. Auch Lab aus Kälbermägen wird oft nicht angegeben. Nur durch eine Produktanfrage beim Hersteller kann man dann erfahren, ob Saft mit Schweinegelatine geklärt wurde oder die als „rein pflanzlich“ deklarierte Margarine Wollfett enthält. Mehr Transparenz schafft eine einheitliche Kennzeichnung von unabhängiger Stelle: das V-Label, das in Deutschland vom Vegetarierbund Deutschland e.V. (VEBU) vergeben wird. 


    Welche Voraussetzungen müssen Firmen erfüllen, um das V-Label zu bekommen ? 


    Interessierte Firmen können die Lizenz zur Verwendung des V-Labels beim VEBU beantragen. Sie müssen dazu einen detaillierten Fragebogen ausfüllen und bereit sein, ihre Produktion vor Ort kontrollieren zu lassen. Bei der Zertifizierung hält sich der VEBU an international anerkannte Standards von Vegetarier-Organisationen. Derzeit gibt es bereits 250 Lizenznehmer – Tendenz steigend! 
    Weitere Infos sowie eine Liste mit zertifizierten Firmen und Restaurants gibt es auf der V-Label Homepage.

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